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Absaugtechnik

Absaugtechnik

Lassen Sie sich fachkompetent zu dem Thema Absaugtechnik beraten.

Absaugtechnik: Treten luftgetragene Gefahrstoffe in der Atemluft an Arbeitsstädten von Beschäftigten auf, sind diese mit geeigneten Maßnahmen und technischen Lösungen auf ein ungefährliches Maß zu reduzieren. Als Industrielle Absaugtechnik Standard-Lösungen kommen hier bei der Beschichtungstechnik Absaugwände, Absaugstände und Absaugtische mit Trocken- oder Nassabscheidung zum Einsatz. Absaugen bedeutet, einen Luftstrom in eine geeignete Richtung, Volumen und Geschwindigkeit, die Gefahrstoffe aus dem Atembereich der Beschäftigten entfernt. Dies sollte über ein entsprechendes Erfassungselement (z. B. Absaugwand, -tisch) in einem Rohrsystem erfolgen, damit die Gefahrstoffe auf verschiedene Arten gefahrlos entsorgt werden können. Dabei müssen die unterschiedlichen Eigenschaften der Stoffe beachtet werden. Bei thermischen Prozessen wie z. B. beim....

Absaugtechnik

Absaugen bedeutet, einen Luftstrom in eine geeignete Richtung, Volumen und Geschwindigkeit, die Gefahrstoffe aus dem Atembereich der Beschäftigten entfernt. Dies sollte über ein entsprechendes Erfassungselement (z. B. Absaugwand, -tisch) in einem Rohrsystem erfolgen, damit die Gefahrstoffe auf verschiedene Arten gefahrlos entsorgt werden können. Dabei müssen die unterschiedlichen Eigenschaften der Stoffe beachtet werden.

  • Bei thermischen Prozessen wie z. B. beim Schweißen werden die freigesetzten Stoffe mit dem Thermikstrom nach oben getragen.
  • B. Lösemittel können schwerer sein als Luft und sinken damit nach unten.
  • Auch muss man die Freisetzungsgeschwindigkeiten differenzieren, die bei thermischen Prozessen eher langsam (z. B. beim Schweißrauch: 0,3 – 05 m/s) und bei mechanischen Bearbeitungsvorgängen auch sehr hoch sein können (z. B. Schleifarbeiten mehrere m/s).

Diese Eigenschaften müssen bei der Auswahl der Erfassungselemente für Absaugsysteme berücksichtig werden. Eine effektive Absaugung kann nur erfolgen, wenn die Freisetzungs- oder Emissionsquelle innerhalb des Erfassungselementes sich befindet. Daher kommt dem Anwender eine sehr entscheidenden Rolle beim Einsatz der Absaugung zu.

Betreiben und Prüfen von Absauganlagen:

Vor der Inbetriebnahme einer Absauganlage ist eine Prüfung der Explosionssicherheit durchzuführen (technische Prüfung & Ordnungsprüfung durch befähigte Person).

Jährlich ist eine Funktionsprüfung der Anlage durchzuführen.

Alle 3 bzw. 6 Jahre ist eine technische bzw. technische + Organisationsprüfung durch eine befähigte Person durchzuführen. (Diese Prüfungen können von uns vermittelt werden.)

Für den sicheren Betrieb und der Vermeidung von gesundheitlichen Risiken gibt es unter anderem folgende Normen und Regeln: (Auflistung nicht vollständig)

  • Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
  • DGUV 209 046 Lackierräume und -einrichtungen für flüssige Beschichtungsstoffe; bauliche Einrichtungen, Brand und Explosionsschutz, Betrieb; Stand August 2016
  • EN 16985:2019 Lackierkabinen für organische Beschichtungsstoffe Sicherheitsanforderung

 

Trockenabscheidung
Bei Trockenabscheidung werden die Partikel durch angepasste Filtermatten abgeschieden.
Als Filtersysteme kommen Mehrschichtfilter (z. B. 8 Lagen Papier mit z. T. dahinterliegenden Synthetik Vliesmatte), Filterboxen (z. B. edrizzi-Boxen), Faltkarton-Volumen-Vorfilter (z. B. Andreae-Filter) oder Glasfasermatten mit Labyrinth-Vorfilterblechen in Frage.

Nassabscheidung
Bei den wasserbefluteten Absauganlagen werden die Partikel in einen Wasservorhang gespritzt und durch Koagulierungsmittel zum Aufschwimmen oder Absinken veranlasst. Der dadurch entstehende Lackschlamm kann mit einem Austragegerät ausgetragen werden.

Vor- und Nachteile der beiden Systeme sind vielfältig und sind abhängig von den Anwendungsgebieten. Grob zusammengefasst kann man aber feststellen:

Trockenabscheidung spart Energie und Kosten durch ressourcenarmes Filtermaterial (kann z. B. aus Altpapier hergestellt werden), Lackpartikel fallen trocken und nicht mit Wasser gemischt an. Je nach Entsorgungsart werden benutzte Filtermatten als „Restmüll“ eingestuft (entsprechend kostengünstig).

Bei der Nassabscheidung benötigt man die Ressource Wasser, die ein Wachstum von Keimen und Schimmelpilzen unterstützt, daher müssen die Vorschriften gemäß 42. BImSchV Legionellen-verordnung eingehalten werden. Diese Technik hat eine deutlich höhere Lärmbelastung und bedarf höherer Investitionskosten für die Anlage.

 

Anwendungsgebiete:
Farben & Lacke, Klebstoffe, Trennmittel, etc.

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